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Flächennutzungsplan

Im Flächennutzungsplan ist für das ganze Stadtgebiet die sich aus der beabsichtigten städtebaulichen Entwicklung ergebende Art der Bodennutzung nach den voraussehbaren Bedürfnissen der Stadt dargestellt.

Dargestellt werden können z.B. Bauflächen (Wohnbauflächen, gemischte Bauflächen, gewerbliche Bauflächen und Sonderbauflächen), Verkehrsflächen, Grünflächen, Wasserflächen, Flächen für die Landwirtschaft und Wald usw. Diese und weitere mögliche Inhalte des Flächennutzungsplanes sind im Baugesetzbuch (BauGB) sowie der Baunutzungsverordnung (BauNVO) geregelt.

Der Flächennutzungsplan hat allerdings keinen Rechtsnormcharakter. Dies bedeutet: Wenn ein bestimmtes Grundstück hier als Teil einer Baufläche dargestellt ist, kann daraus allein noch kein Anspruch auf eine Baugenehmigung hergeleitet werden. Der Flächennutzungsplan dient jedoch vor allem als Grundlage für die nachfolgende Aufstellung von Bebauungsplänen für einzelne Teilbereiche innerhalb des Stadtgebietes.

Das Verfahren zur Aufstellung des Flächennutzungsplanes bzw. einer Flächennutzungs-planänderung ist im Baugesetzbuch (BauGB) geregelt. Im Gegensatz zum Bebauungsplan bedarf ein Flächennutzungsplan bzw. eine Flächennutzungsplanänderung der Genehmigung der höheren Verwaltungsbehörde (hier: Innenministerium des Landes Schleswig-Holstein).

Der Flächennutzungsplan - Neuaufstellung 1993 - der Stadt Bargteheide ist am 25. August 1998 wirksam geworden; bisher gibt es fünf wirksame Änderungen dazu. Ob sich zur Zeit eine Änderung des Flächennutzungsplanes im Verfahren befindet, können Sie auf unserer Extraseite zur Bauleitplanung  erfahren.
Leistungsbeschreibung
Wenn Sie wissen möchten, ob Ihr Grundstück überhaupt als Baugrundstück genutzt werden könnte, sollten Sie Einblick in den Flächennutzungsplan Ihrer Gemeinde nehmen.
Der Flächennutzungsplan ist der vorbereitende Bauleitplan (städtebaulicher Rahmenplan) der Gemeinde. Er enthält die von der planenden Gemeinde gewollten und für die einzelnen Flächen differenzierten, städtebaulichen Nutzungen. Das können zum Beispiel sein: Wohnbauflächen, gewerbliche Bauflächen, Versorgungsflächen, Flächen für den Gemeinbedarf, Verkehrsflächen, Grünflächen, Waldflächen und landwirtschaftliche Nutzflächen.
Der Flächennutzungsplan entwickelt keine unmittelbare Rechtswirkung gegenüber den Bürgern. Aus seinen zeichnerischen und textlichen Darstellungen sind keine Rechtsansprüche, insbesondere etwa der Anspruch auf eine Baugenehmigung für ein bestimmtes Grundstück, herzuleiten. Er stellt jedoch für die Verwaltung und andere Behörden ein behördenverbindliches, planungsbindendes Programm dar.
Die Darstellungen des Flächennutzungsplans sind Grundlage für die Erstellung der Bebauungspläne, die die gegenüber allen Bürgern rechtsverbindlichen Festsetzungen enthalten.
Außerdem ergibt sich eine mittelbare Betroffenheit für die Bürger bei Genehmigungen von Vorhaben im "Außenbereich" gemäß § 35 Baugesetzbuch (BauGB), weil hier einem Bauvorhaben in der Regel einer oder mehrere öffentliche Belange entgegenstehen.
(Quelle: Schleswig Holstein / http://ws-sh.zfinder.de)






Bearbeitungsgebühren:

 








Rechtsgrundlage
  • §§ 5 - 7 Baugesetzbuch (BauGB),
  • Verordnung über die bauliche Nutzung der Grundstücke (Baunutzungsverordnung (BauNVO).
(Quelle: Schleswig Holstein / http://ws-sh.zfinder.de)




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* Das Sozialamt mit den Teilbereichen Sozialhilfe, Wohngeld, Kindergartengebühren und Asylbewerber hat mittwochs ganztägig geschlossen.

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