Gefährliche Hunde

Seit 2015 gibt das neue Gesetz über das Halten von Hunden.

Eine Rasseliste enthält dieses Gesetz nicht mehr.

Für Hundehalter/innen (Dies gilt auch für Personen, die einen Hund halten, bei dem vor Inkrafttreten des Gefahrhundegesetzes das Vorliegen der Gefährlichkeit nach der bisherigen Gefahrhundeverordnung festgestellt wurde.), gelten besondere Verhaltungspflichten im Umgang mit gefährlichen Hunden,

  • Der Hund darf das Grundstück nicht ohne Aufsicht verlassen, das Grundstück ist entsprechend zu sichern
  • Führen des Hundes nur persönlich durch Hundehalter/in oder beauftragte Person,
  • Bescheinigungspflicht für ausführende Personen über die Befugnis zur Führung von gefährlichen Hunden,
  • Der Hund darf nur angeleint und mit Maulkorb geführt werden. Es besteht die Möglichkeit der Befreiung von der Maulkorbpflicht (nicht aber von der Leinenpflicht) aufgrund eines Wesenstests durch Personen und Stellen, die von der Tierärztekammer zugelassen sind; nähere Informationen sind bei der Tierärztekammer zu erhalten 

    Verstöße gegen die Verhaltenspflichten des Gefahrhundegesetzes können mit einer Geldbuße bis zu 10.000,-- EUR geahndet werden.
Leistungsbeschreibung
Gefährliche Hunde müssen in Schleswig-Holstein in der Öffentlichkeit an der Leine geführt werden und einen Maulkorb tragen.
Auf dem eigenen Grundstück können gefährliche Hunde frei laufen. Allerdings muss das Grundstück so gesichert sein, dass die Hunde nicht ausbrechen können.
Nach dem Gesetz über das Halten von Hunden (HundeG) sind alle Hunde gefährlich, die einen Menschen oder ein Tier gebissen haben, unkontrolliert Tiere gehetzt oder gerissen haben oder die wiederholt Menschen in gefahrdrohender Weise angesprungen oder ein anderes gefährliches Verhalten gezeigt haben.
Um einen gefährlichen Hund halten zu dürfen, braucht man eine Erlaubnis. Die Erlaubnis wird nur dann erteilt, wenn der Halter volljährig ist und die erforderliche Zuverlässigkeit, persönliche Eignung und Sachkunde hat:
  • Ein Hundehalter darf beispielsweise nicht wegen erheblicher Straftaten vorbestraft sein.
  • Ungeeignet zur Führung eines gefährlichen Hundes sind Kinder oder Menschen, die aufgrund ihrer körperlichen Konstitution nicht in der Lage sind, den gefährlichen Hund sicher zu führen.
  • Ebenfalls ungeeignet sind Alkohol- oder Drogenabhängige sowie Frauen und Männer, die geschäftsunfähig sind.
  • Sachkundig im Sinne des Gesetzes ist, wer aufgrund seiner Kenntnisse und Fähigkeiten einen gefährlichen Hund sicher halten und führen kann. Die Sachkunde wird durch die erfolgreiche Ablegung einer theoretischen und praktischen Sachkundeprüfung mit dem als gefährlich eingestuften Hund erworben.
Der Hund muss außerdem haftpflichtversichert und mit einem Mikrochip gekennzeichnet sein.
(Quelle: Schleswig Holstein / https://ws-sh.zfinder.de)
Was sollte ich noch wissen?
Die zuständige Behörde kann gemäß § 14 Abs. 4 HundeG für bestimmte gefährliche Hunde auf Antrag eine Befreiung von der Maulkorbpflicht erteilen, wenn die Fähigkeit des Hundes zu sozialverträglichem Verhalten durch einen Wesenstest (§ 13 HundeG) nachgewiesen ist.
Die zuständige Behörde kann auf Antrag feststellen, dass die Voraussetzungen für die Einstufung des Hundes als gefährlich nicht mehr vorliegen und die Einstufung widerrufen (§ 7 Abs. 4 HundeG), wenn eine Tierärztin oder ein Tierarzt feststellt, dass eine Gefährlichkeit nicht mehr vorliegt, die Gefährlichkeit mindestens 2 Jahre rechtskräftig festgestellt ist und ein Wesenstest, der mindestens ein Jahr alt ist, die Sozialverträglichkeit des Hundes festgestellt hat.
(Quelle: Schleswig Holstein / https://ws-sh.zfinder.de)


Ansprechpartner:

Ansprechpartner
Email vcard Name Telefon Fax
E-Mail V-Card Telefon 04532 / 4047-406 Fax 04532 / 4047-450





Welche Gebühren fallen an?
  • Anerkennung von Entscheidungen und Bescheinigungen anderer Länder (§ 17 Gesetz über das Halten von Hunden - Hundegesetz - HundeG) = 20,00 Euro,
  • Befreiung von der Maulkorbpflicht (§ 14 Abs. 4 Satz 3 HundeG) = 50,00 Euro,
  • Erteilung einer Bescheinigung über die Eignung zum Führen eines gefährlichen Hundes (§ 14 Abs. 6 HundeG) = 50,00 Euro,
  • Erteilung einer Erlaubnis für die Haltung eines gefährlichen Hundes (§ 8 Abs. 1 HundeG) = 100,00 Euro,
  • Rücknahme einer Einstufung als gefährlicher Hund (§ 7 Abs. 4 HundeG) = 100,00 Euro.
(Quelle: Schleswig Holstein / https://ws-sh.zfinder.de)







Rechtsgrundlage
Gesetz über das Halten von Hunden (Hundegesetz - HundeG).
(Quelle: Schleswig Holstein / https://ws-sh.zfinder.de)




Was muss ich mitbringen?
  • Führungszeugnis,
  • Nachweis über den Abschluss einer Haftpflichtversicherung,
  • Sachkundebescheinigung und
  • Bescheinigung über die Kennzeichnung mit Mikrochip.
(Quelle: Schleswig Holstein / https://ws-sh.zfinder.de)
Kontakt
Rathausstraße 24-26
22941 Bargteheide
Postfach 1362
22935 Bargteheide
Zentrale: 04532 / 4047-0
E-Mail allgemein: info@bargteheide.de
Alle Kontaktdaten
Öffnungszeiten
Bürgerbüro
TagUhrzeit
Montag:08:30 - 12:30 Uhr
                und 13:30 - 18:00 Uhr
Dienstag:07:30 - 12:30 Uhr
Mi.u Fr. *08.30 - 12.30 Uhr
Donnerstag:08:30 - 12:30 Uhr
                und 13:30 - 18:00 Uhr

* Die Sozial-Bereiche Asyl, Kindergartengebühren, Sozialhilfe und Wohngeld sind mittwochs und freitags geschlossen.

Übrige Bereiche
TagUhrzeit
Montag:08:30 - 12:30 Uhr
Dienstag:07:30 - 12:30 Uhr
Mi.u Fr. 08.30 - 12.30 Uhr
Donnerstag:13:30 - 18:00 Uhr
               
Stadtpläne