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Datum: 09.09.2021

Bargteheide feiert 20 Jahre Verschwisterung mit Zmigrôd

Gemeinsame Aktion von Europaverein und Stadt am 8. September

Am 8. September 2001 wurde die Vereinbarung zwischen der Stadt Bargteheide und der polnischen
Stadt Żmigrôd zur Städtepartnerschaft unterzeichnet.

Im 20. Jubiläumsjahr der Verschwisterung der beiden Städte waren ursprünglich Feierlichkeiten
und auch Delegationsbesuche der Partnerstädte geplant. Auf Grund der weiterhin bestehenden
Einschränkungen der Corona-Pandemie haben sich Bürgermeisterin Kruse-Gobrecht und ihr
Amtskollege Lewandowski dazu entschlossen, zur Sicherheit der Teilnehmer*innen auf ein persönliches
Treffen zu verzichten. Gegenseitige Besuche sollen dafür in 2022 vorgesehen werden.
Das Jubiläum der Partnerschaft soll voraussichtlich im November mit einer digitalen Veranstaltung
begangen werden.

Um den 20. Jahrestag der Unterzeichnung der Verschwisterungsvereinbarung dennoch würdig
zu begehen, haben der Europaverein Bargteheide und die Stadt am 8. September 2021 symbolisch
die Flaggen der beiden Partnerstädte und die Flagge der Europäischen Union am Rathaus
gehisst, um auf dieses Jubiläum hinzuweisen.

Bürgermeisterin Birte Kruse-Gobrecht hofft alsbald auf ein persönliches Treffen, um das Jubiläum
zumindest nachträglich zu feiern: „Mit meinem Amtskollegen Robert Lewandowski habe ich
fest vereinbart, dass wir uns im kommenden Jahr sehen.“
Bürgervorsteherin Cornelia Harmuth betonte in Ihrem Grußwort die vielen entstandenen
Freundschaften zwischen den Familien aus Bargteheide und Żmigrôd: „Wir alle hoffen darauf,
uns bald wieder einmal persönlich treffen zu können.“
Anwesend waren auch Jutta Werner und Werner Mitsch, die in 2001 als Bürgervorsteherin und
Bürgermeister die Verschwisterungsvereinbarung unterzeichnet haben. Ex-Bürgermeister Mitsch
erinnerte sich noch an die Aufnahme beim ersten Besuch in Żmigrôd: „Von Beginn an gab es
eine lockere und herzliche Verbundenheit. Die Gastfreundschaft war überwältigend und die
Treffen endeten meist feucht fröhlich. Es war eine gute Entscheidung, die Städtepartnerschaft
auf breiter Ebene ehrenamtlich anzusiedeln.“

Martina Vollrath, die als Vorsitzende des Europavereins die Aktivitäten der Partnerstädte koordiniert,
freut sich über die aktive Gruppe, die in Bargteheide die Freundschaft aufrechterhält:
„Eine Städtepartnerschaft lebt stets von den Aktiven, die sie gestalten und mit Leben füllen. Mit
Kreativität und Engagement haben wir es geschafft, trotz der besonderen Umstände im vergangenen
Jahr, mit den Freunden und Freundinnen in Żmigrôd und Déville in engem Austausch zu
bleiben. Mein Dank gilt all denjenigen, die uns dabei unterstützen.“
Der erste Kontakt mit Żmigrôd entstand im Jahr 1999 und war gefolgt von ersten Besuchen. Im
Jahr 2000 wurde eine erste Rahmenvereinbarung geschlossen, die gemeinhin als „Verlobung“
der Städte verstanden wurde, bis 2001 bei einem Besuch der Bargteheider Delegation die endgültige
Vereinbarung unterzeichnet wurde.

Die Partnerschaft wird seitdem durch jährliche Besuche und Gegenbesuche von Delegationen
und zahlreichen Arbeitssitzungen zur Planung der gemeinsamen Aktivitäten gelebt. Zum zehnjährigen
Jubiläum wurde eine erste Chronik erstellt.