Lastenfahrräder für klimafreundliche Mobilität

Vier Hausmeisterteams der Bargteheider Schulen machen es möglich: Transporte sollen in Zukunft ohne Auto, klimafreundlich und leise erfolgen. Als Ergänzung des Schulenergieeinsparprojektes an den Bargteheider Schulen wurden insgesamt vier E-Lastenfahrräder angeschafft. Unterstützt wird das Gemeinschaftsprojekt durch Politik und Verwaltung, den beteiligten Schulen sowie der Gesellschaft für Energie und Klimaschutz Schleswig-Holstein GmbH (EKSH). Im Rahmen eines Pressetermins wurden die Räder nun offiziell von Bürgermeisterin Birte Kruse-Gobrecht und EKSH-Geschäftsführer Stefan Sievers an die Hausmeister übergeben. Von nun an sind die Hausmeister der Dietrich-Bonhoeffer-Schule, der Anne-Frank-Schule, des Gymnasiums Eckhorst und des Kopernikus-Gymnasiums damit unterwegs.

Mit bis zu 100 Kilogramm Belastungsfähigkeit bieten die Räder für den alltäglichen Gebrauch eine große Vielseitigkeit. Auf Transportfahrten mit PKW kann nun weitestgehend verzichtet werden. Damit die Räder auch erkannt werden, wurden die Boxen entsprechend beklebt.

Bürgermeisterin Kruse-Gobrecht freut sich über das Projekt: „Das ist ein weiterer Baustein für klimafreundliche Mobilität, die wir als Stadt weiter vorantreiben wollen. Ich hoffe, andere Einrichtungen oder Unternehmen können sich so ein Beispiel daran nehmen. Es ist toll, dass die Räder nun auch im Stadtbild präsent sind und ‚Werbung in eigener Sache‘ machen“.

Für das Projekt investiert die Stadt insgesamt 10.000 Euro. Die Gesellschaft für Energie und Klimaschutz Schleswig-Holstein GmbH (EKSH) hat die Räder im Rahmen ihres Programms „KliKom – mit kleinen Projekten groß rauskommen“ mit einem Zuschuss von 5.000 Euro gefördert. Das Förderprogramm der EKSH unterstützt Kommunen bei innovativen und neuartigen Energie-Projekten in den Themenfeldern Mobilität, Energie und Bildung. Die Schulen bringen Teile ihrer fifty-fifty-Prämiengelder in die Finanzierung mit ein.

Hintergrundinformationen:

50/50 ist das vermutlich größte umweltpädagogische Schulprojekt in Europa.

Durch Änderung des Verbraucherverhaltens und die Optimierung von technischen Anlagen können 5-10% der Energie eingespart werden. Das Projekt wurde bis  Februar 2018 vom Bund gefördert in Bargteheide umgesetzt. Die entstandene Zusammenarbeit zwischen Verwaltung, Politik, Beratungsbüro, Lehrer/innen, Schüler/innen, Hausmeistern und Sekretärinnen ist so erfolgreich, dass ein Konzept zur Weiterführung als Schulenergieeinsparprojekt erarbeitet wurde, um die Ergebnisse auf dem erreichten hohen Niveau zu halten. Ziel ist, das Projekt mit größtmöglichem Effekt weiterzuführen, alle Beteiligten nachhaltig zum Energieeinsparen zu motivieren und Umweltbildung zu unterstützen.

Unter vielen Neuerungen im Konzept sticht die Hausmeisterbewertung heraus: In Zukunft werden die Teams nicht mehr als Teil der Schulen gesehen, sondern eigenständig bewertet. Die Hausmeister müssen ihre Einsparaktivitäten in Zukunft eigenständig dokumentieren. Die Stadt fördert die Hausmeister beim Energiesparen und Ausschöpfen der Einsparmöglichkeiten und bietet zudem ergänzend mehrere Schulungen zu Themen wie Heizungs- und Regelungstechnik an.

Aktuell haben die Hausmeister sich schul- und teamübergreifend verständigt, neben ihren geplanten Bemühungen zu Energieeinsparungen E-Lastenräder anzuschaffen, um die nötigen Transporte möglichst emissionsarm und ohne Auto durchzuführen. Diese Idee der Hausmeister will die Stadt gerne unterstützen - das Projekt ist sinnvoll, klimaschutzrelevant und die Stadt kann so das Engagement der Hausmeister nachhaltig stärken. Es entsteht eine Zusammenarbeit zwischen Verwaltung, Lehrkräften und Hausmeistern auf Augenhöhe, die ungeahnte Synergien freisetzen kann. Eingebettet ist dieses Teilprojekt in das Konzept E-Mobilität in Bargteheide (2017), sichtbar wird es im Stadtbild, vermittelt wird es allen Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften.

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