Ausgleichsflächenkataster
Ein Ausgleichsflächenkataster erfasst Flächen, die für Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen im Rahmen des Naturschutzes genutzt werden, um ökologische Beeinträchtigungen auszugleichen.
Was sind Ausgleichsflächen?
Ausgleichsflächen sind Flächen, die zur Kompensation von Beeinträchtigungen der Natur und Landschaft durch Bauprojekte oder andere Eingriffe in die Umwelt geschaffen werden. Diese Flächen sollen die ökologische Qualität erhöhen und die Auswirkungen von Eingriffen in die Natur ausgleichen. Die Maßnahmen zur Schaffung dieser Flächen sind in der Regel Teil der Bauleitplanung und müssen von den zuständigen Genehmigungsbehörden (u.a. untere Naturschutzbehörde) genehmigt werden.
Bedeutung des Katasters
Das Ausgleichsflächenkataster ermöglicht eine transparente und effiziente Planung von Ausgleichsmaßnahmen. Es hilft, Doppelbelegungen zu vermeiden und unterstützt die Naturschutzbehörde bei der Umsetzung der Eingriffsregelung. Durch die zentrale Erfassung ökologisch bedeutsamer Flächen wird ein Überblick über die verfügbaren Ausgleichsflächen geschaffen, was für die Planung von Bauvorhaben und Naturschutzmaßnahmen von großer Bedeutung ist.
Um den Überblick über die Ausgleiche zu behalten und gesetzlichen Anforderungen zu entsprechen, hat eine Dokumentation über die Ausgleiche nach der Ökokontoverordnung (ÖkokontoVO) des Landes Schleswig-Holstein § 7 Abs. 2 zu erfolgen.
Kontakte und weitere Informationen
www.bargteheide.de – Rathaus-Politik – Anliegen-von-A-Z – Geoportal
www.kreis-stormarn.de/service/gis-kooperationsportale-stormarn/index.html