Ein Wohlfühlort zum Toben, Lernen und Chillen
Lange haben die Schülerinnen und Schüler des Kopernikus Gymnasiums dem Tag entgegengefiebert: Nun konnte der neu gestaltete Schulhof in einer feierlichen Zeremonie an die Schule übergeben werden. In ihrer Rede sprach Bürgermeisterin Gabriele Hettwer über die Herausforderungen des Bauprojekts und was am Ende zum ersehnten Erfolg geführt hat.
„Während meines Wahlkampfes kamen schon erste Menschen auf mich zu, um mir die Dringlichkeit der Schulhofumgestaltung näherzubringen“, sagte Hettwer. „Zusammen mit der Schulhof-AG, den Lehrkräften, dem Elternbeirat und den Schülerinnen und Schülern habe ich uns alle dazu motiviert, zügig auf eine schnelle Abstimmung hinzuarbeiten.“ Und zwar mit Erfolg: Ein neun Jahre in der Warteschleife feststeckendes Projekt konnte so in nur fünf Monaten Bauzeit umgesetzt werden – in Zusammenarbeit mit dem Landschaftsarchitekturbüro Schlie. Auch Dank der 480.000 Euro Haushaltsmittel, die die Stadtvertretung für die gesamte Maßnahme zur Verfügung gestellt haben – inklusive einer außerplanmäßigen Ausgabe in Höhe von 170.000 Euro, um ein zusätzliches Ballspielfeld zu integrieren. Im Frühjahr erfolgte dann die positive Bauabnahme der 4.000 Quadratmeter großen Fläche, die auch eine neue Kletterspinne beinhaltet. Mit dem Ergebnis, auf das die Beteiligten kaum mehr zu hoffen wagten, sind alle mehr als zufrieden. „Ein Wunder ist wahrgeworden“, bestätigt Mutter Michaela Löher, die als Vorsitzende der Arbeitsgruppe mit viel Elan für die Umgestaltung des Schulhofes gekämpft hat. Überglücklich zeigte sich auch Schulleiterin Stephanie Wrede-Krukowski, die die Bedeutung des Schulhofes für die Kinder in ihrer Rede in den Vordergrund rückte, der die Visitenkarte einer jeden Schule sei. Statt einer Kraterlandschaft und Gefahrenpotential für aufgeschürfte Knie sei hier ein Wohlfühlraum entstanden, der das Lernen fördere und zum Entspannen sowie Toben an frischer Luft einlade. „Die Schülerinnen und Schüler haben ihren neuen Schulhof vom ersten Tag an mit Begeisterung angenommen“, so die Pädagogin voller Begeisterung. „Dies ist ein Traum, der viele Jahre an dieser Schule geträumt und endlich vorangetrieben wurde.“